Alles für den Winterspaß auf zwei Kufen


Schlittschuhe und mehr

Ob Eislauf, Eistanz oder Eishockey: Freunde des Kufensports kommen in der Westerwald-Arena in Asbach immer auf ihre Kosten – sowohl auf dem Eis als auch am Rande der Bande. Doch so richtig Spaß macht das sportliche Herbst- und Wintervergnügen allerdings erst mit den passenden Schlittschuhen und Accessoires. Wer sich in diesem Herbst beziehungsweise Winter ganz entspannt aufs Glatteis wagen will, der wird in den Sportabteilungen der Vorteil-Center in Asbach und Unkel dank eines großen Sortiments schnell fündig.

Ohne Schuh geht´s auch


Soviel vorweg: Für absolute Anfänger und Hin-und-Wieder-Läufer ist der Schlittschuhverleih in der Westerwald Arena eine echte Alternative. Wer sich erstmals oder nur selten aufs Eis wagt, muss sich nicht gleich ein eigenes Paar Schlittschuhe besorgen, das dann doch nur im Abstellschrank dahinvegetiert. Schlittschuhe können in der Asbacher Eishalle für 4,50 Euro pro Tag geliehen werden.

 


Eisprinzessin oder Hockey-Held?


Bei der Auswahl der Schlittschuhe kommt es im Wesentlichen auf zwei Aspekte an: den Zweck und die persönlichen Ansprüche an Komfort. Wer sich als Eisprinzessin sieht, greift natürlich zu den weißen Kunstlauf-Schuhen, wer sich allerdings eher mit den Hockey-Helden identifiziert, nimmt die Boots mit den abgerundeten Kufen.

 


Für Allrounder


Für ambitionierte Freizeitläufer wiederum eignen sich Allround-Schlittschuhe am besten. Sie haben wie etwa die Modelle des Lifestyle- und Funsport-Labels „Stuf“ einen weich gepolsterten Schaftrand und sind im Bereich der Achillessehne abgesenkt. Die Kufen sind länger als bei Eishockeyschuhen. Dadurch ermöglichen sie ein höheres Tempo, was geübte Schlittschuhläufer schätzen. Ein Manko: Allrounder haben nur vier oder fünf Ösenpaare zum Festschnüren. Das erleichtert zwar das Anziehen, der Schuh sitzt allerdings nicht so fest am Fuß. Für zusätzlichen Halt sollen Schnallen oder Klettverschlüsse sorgen.

 

 


Wendige Haltgeber


Weitaus wendiger als die Allrounder sind die Eishockeymodelle. Dabei handelt es sich keineswegs um Schuhwerk für Profis, sondern um sehr alltagstaugliche Schlittschuhe ohne Zacken an den Kufenspitzen. Sie sind dünner gepolstert, dafür ist der Schaft hinten verlängert. So bekommt der Läufer mehr Halt und nimmt dadurch auch automatisch eine nach vorn gebeugte Körperhaltung ein. Das kommt insbesondere Anfängern entgegen, die häufig zu aufrecht stehen und dadurch schneller stürzen. Eishockeyschuhe haben kurze, nicht ganz plane und schmale Kufen. Sie werden wie die Modelle von Marktführer Bauer meist durch neun bis elf Ösenpaare geschnürt. 


Gut Gepolstert


Gleiches trifft in der Regel auch auf die reinen Eiskunstlaufschuhe zu. Aus Stabilitätsgründen sind deren Kufen flach und länger als der Schuh selbst. An deren Spitze befinden sich die Absprungzacken. Mit einer besonders knöchelschonenden Polsterung überzeugt in diesem Segment ein Modell des Handelspartners Sport 2000. Außen besticht der Schlittschuh zudem mit dem klassischen Kunstlaufdesign. Die darauf abgestimmten Details runden den Look perfekt ab. Grundsätzlich gilt: Schlittschuhe sollen wie ein normaler Schuh passen, nicht zu groß sein und nicht zu eng sitzen.


Alles was warm hält - Vorbild Zwiebel


Wer sich auf´s Glatteis wagt, benötigt aber nicht nur Schlittschuhe. Denn auf dem Eis ist es kalt. Aller Bewegung zum Trotz sollten Eisläufer also auch entsprechend gekleidet sein. Dicke Jacke, kuscheliger Schal und/oder warme Mütze sowie Handschuhe sollte man zumindest mitnehmen. All das findet man natürlich auch im Vorteil-Center. Wer dann nach einigen Runden ins Schwitzen kommt, kann ja - Stichwort Zwiebellook - kleidungstechnisch immer noch abrüsten.


Bilder: LuckyLife11,  Stuf, Sport 2000 (2), Robert-Owen-Wahl